Kinderhypnose

Da Kinder meist von Natur aus über eine rege Phantasie verfügen, die ihnen beim spielerischen Erkunden ihrer Umwelt und damit dem Erlernen neuer Dinge hilft, sind sie für Hypnosetherapie gut empfänglich.
Im Alter von etwa 6 bis 12 Jahren befinden sich Kinder bzw. ihre Gehirnwellen tagsüber natürlicherweise oft im Alpha-Zustand, einem Zustand der leichten Trance. Dieser Zustand ist für viele Erwachsene schon nicht mehr ganz so leicht zugänglich und bedarf oftmals einiger Übung, um bewusst hergestellt zu werden.

Entsprechend gibt es auch bei der Einleitung, der sog. Induktion einer Hypnose und auch in den Hypnose-Anwendungen an sich einige Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen. So können Kinder oftmals viel spielerischer in den Trance-Zustand versetzt werden und – je nach Alter und kognitiver Reife des Kindes – wird dabei häufig mit märchenhaften Geschichten und Metaphern gearbeitet. Ihre natürliche Neugier und Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen lässt sie vorurteilsfreier an die Hypnose herangehen als vielleicht ein Erwachsener. Außerdem sind Veränderungen und damit auch Fortschritte in der Arbeit mit Kinderhypnose meist schneller und einfacher möglich, denn der sogenannte kritische Faktor, eine Art „Kontrollinstanz“ unseres Unterbewusstseins, ist bei Kindern noch nicht ausgebildet.

Es geht allerdings nicht darum, das Kind nach den Wünschen und Vorstellungen der Eltern zu formen oder gar zu „manipulieren“, im Zentrum der Aufmerksamkeit ist immer das Wohlergehen des Kindes. Da manche zu bearbeitenden Themen aber natürlich Auswirkungen auf das gesamte Familiensystem haben können, unterstützt es selbstverständlich den therapeutischen Prozess, die Eltern mit einzubeziehen.

Die Hypnose bei Kindern und Jugendlichen kann unter anderem angewendet werden bei: